Dementenbetreuung

Silke Kolbe Pflegedienstleitung

Was ist das ?
Der Anspruch durch das Pflegeleistungsergänzungsgesetz besteht seit dem 1.1.2002, (nach § 45 a-c des Pflegeversicherungsgesetzes) für Personen mit erheblichen allgemeinen Betreuungsbedarf. Vorraussetzung: Eine Einstufung in Stufe I-III mit Demenzerkrankung.

Die Voraussetzung wird durch den Medizinischen Dienst festgestellt. Zusätzlich zu ihrer Pflegestufe können die Betroffenen 460,- EUR von der Pflegekasse in Anspruch nehmen. Wird der Betrag in einem Jahr nicht voll ausgeschöpft ist er übertragbar.

Dies gilt für welchen Personenkreis ?

- demenzerkrankte Pflegebedürftige

- psychisch kranke Pflegebedürftige

Welche Leistungen sollen aufgebaut werden?

- Als Einzelbetreuung (zu Hause individuell an die Familiensituation angepasst)

- Als Gruppenbetreuung von maximal bis zu 8 Teilnehmern ( ca. 2-4 Stunden zur Entlastung der Pflegepersonen)

- Durchfühung grundsätzlich mit Ehrenamtlichen Personen (HelferInnenkreise stehen unter pflegefachlicher Anleitung)

Was verbessert sich für demenziell Erkrankte und behinderte Menschen? Dieser zusätzliche Leistungsbetrag wird mit der jetzigen Pflegereform ausgebaut.
Für Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz hatte der Gesetzgeber
bereits zum 1. Januar 2002 Verbesserungen bei der häuslichen Versorgung eingeführt.

Solche Pflegebedürftige können seitdem zusätzlich für Betreuungsleistungen bis zu 460 € pro Jahr von der Pflegekasse erhalten.
Ab 1. Juli 2008 werden je nach Betreuungsbedarf ein Grundbetrag und ein erhöhter
Betrag eingeführt.

Der Betreuungsbetrag steigt von bisher 460 € jährlich auf bis zu
100 € monatlich (Grundbetrag) bzw. 200 € monatlich (erhöhter Betrag), also auf 1.200 € bzw. 2.400 € jährlich. Personen mit einem vergleichsweise geringerem allgemeinem Betreuungsaufwand erhalten den Grundbetrag. Personen mit einem im Verhältnis dazu höheren allgemeinem Betreuungsbedarf bekommen den erhöhten Betrag.
Es werden aber nicht nur die Beträge angehoben. Eine wesentliche Verbesserung
besteht darin, dass diese Leistungen künftig auch Personen zu Gute kommen, die noch nicht die Voraussetzungen für eine Einstufung in die Pflegestufe I erfüllen.
Betreuungsbedürftige der so genannten „Pflegestufe 0“ haben also ebenfalls einen Anspruch auf diese zusätzliche Betreuungsleistung.
Was verbessert sich für demenziell Erkrankte und behinderte Menschen? Zusätzliche Leistungsbeträge sind mit der jetzigen Pflegereform 2013 dazugekommen.
Für Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz hatte der Gesetzgeber
zum 1. Juli 2008 weitere Verbesserungen bei der häuslichen Versorgung eingeführt.

Solche Pflegebedürftige können seitdem zusätzlich für Betreuungsleistungen von 1.200,- bis zu 2.400,- EUR pro Jahr von der Pflegekasse erhalten.
Ab 1. Januar 2013 werden je nach demenziellem Hilfebedarf erhöhte Leistungsbeträge in der Pflegestufe I + II eingeführt.
Diese gelten zusätzlich zu den
100 € monatlich (Grundbetrag) bzw. 200 € monatlich (erhöhter Betrag), also auf 1.200 € bzw. 2.400 € jährlich. Personen mit einem vergleichsweise geringerem allgemeinem Betreuungsaufwand erhalten den Grundbetrag. Personen mit einem im Verhältnis dazu höheren allgemeinem Betreuungsbedarf bekommen den erhöhten Betrag.
Es werden aber nicht nur die Beträge angehoben. Eine wesentliche Verbesserung
besteht darin, dass diese Leistungen künftig auch Personen zu Gute kommen, die noch nicht die Voraussetzungen für eine Einstufung in die Pflegestufe I erfüllen.
Betreuungsbedürftige der so genannten „Pflegestufe 0“ haben also ebenfalls einen Anspruch auf diese zusätzliche Betreuungsleistung.

Schulungskurse für Ehrenamtliche

Nach Vorgabe des Gesetzgebers müssen die in dieser Betreuungsform eingesetzten ehrenamtlich tätigen Personen eine auf das Hilfsangebot zugeschnittene Schulung von mindestens 20 Stunden absolvieren.

Diese Schulungskurse wird Sylke Kolbe, ex. Altenpflegerin und Fachkraft für Gerontopsychiatrie in der Sozialstaion durchführen. Kursangebot soll 20 Unterrichtsstunden umfassen. Termine werden mit den Teilnehmern individuell vereinbart. Die Kursdauer sollte ein Zeitfenster von max. 6 Monaten haben. Die Module können je nach Absprache 2-4 Stunden umfassen.

Inhalte des Schulungskonzeptes

Überblick über die Demenzerkrankungen u. deren Verläufe Umgang mit alterverwirrten und demenziell erkrankten Menschen Ethik, Würde, Menschenbild, eigene Psychohygiene, familiäre Situation Besonderheiten der Ernährung und Bedeutung der Mobilität Wohnraumanpassung und räumliche Gestaltungsperspektiven Informationen zum Spektrum der Schutzvorkehrungen.

Betreuung von Demenz betroffner Personen