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Unsere Geschichte

40 Jahre Sozialstation – eine Erfolgsgeschichte 

Die Sozialstation hat Geburtstag, sie ist 40 Jahre jung. Dies ist ein Grund stolz zu sein auf das, was die Station in den zurückliegenden Jahren leistete und das, was sie heute leistet. Das war in den Anfängen aber gar nicht so sicher, wie sich Geschäftsführer Olaf Loose erinnert. Mit der Gründung einer gemeinnützigen GmbH vor 15 Jahren durch die Stadt Nordenham, etwas später dann die Gemeinden Butjadingen und Stadland wurde ein Grundstein für den Erfolg gelegt.

Der Kunde steht auch heute noch im Mittelpunkt der Arbeit dieser kommunal geführten Einrichtung. Werden doch monatlich etwas 18.000 Hausbesuche absolviert. Dafür sind die 110 Mitarbeiter jährlich über 750 000 km in ihren kleinen roten Autos unterwegs. Pünktlich, zuverlässig und kompetent betreuen sie ihr fast 400 Kunden und Patienten.

Der Wandel prägt den Alltag

 Mit viel Weitsicht schafft es die Sozialstation in den Anfangsjahren, ganz behutsam zu expandieren, auch das ist bis heute so geblieben. Aus den sechs Pflegkräften von 1977 sind heute fast 110 geworden, die täglich zwischen 350 und 400 kranke und pflegebedürftige Menschen in den Regionen betreuen. Dazu kommt noch einmal eine ähnlich große Zahl an Betreuungsbesuchen in regelmäßigen Abständen.

Gewinne fallen dabei nicht an, bei der gemeinnützigen GmbH. Wenn doch Geld übrig bleibt, wird es in die Ausrüstung investiert und das macht sich bezahlt, da sind sich Geschäftsführer und Mitarbeiterinnen sicher.

Die Sozialstation ist als Dienstleister längst nicht mehr wegzudenken: Sie ist zu einem mittelständischen Betrieb herangewachsen. Doch je stärker der Markt bei der häuslichen Kranken- und Altenpflege immer boomt, desto lukrativer wird er auch für private Konkurrenz. Diesen Wettbewerb hat das Team der Sozialstation angenommen – mit Erfolg wie auch die Überprüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen zeigen.

Qualität setzt sich durch

  Seit 1997 leitet mit Olaf Loose als alleiniger Geschäftsführer ein „Profi im Gesundheitswesen“ die Einrichtung. Erfolg ist nur mit einem sehr qualifizierten Mitarbeiterteam möglich, ist er sich sicher. Dazu gehören auch eine moderne Infrastruktur in den Betriebsräumen in der Nordenhamer Bahnhofstraße für die Mannschaft, gute Arbeitsbedingungen und ein angenehmes Betriebsklima. Das spiegelt sich sofort in der Arbeit mit Kunden und Patienten wieder und nur so kann eine kommunal geführte Einrichtung heute gegen die privaten Mitbewerber bestehen.

So sind die „roten Autos“ schon seit Jahren ein markantes Erkennungszeichen für gute Pflege in der Wesermarsch. Modernste Technik unterstützen die Mitarbeiterinnen in ihrem oft stressigen Alltag und nehmen viel vom notwendigen Schreibkram ab.

Im Hintergrund arbeiten mit Martina Stratmann, Kolbe, Karina Paulsen und Heidrun Niehus vier erfahrene Fachkräfte in der Pflegedienstleitung. Ein nicht immer leichter Job, aber mit einem guten Team macht es viel Spaß, sind sich die Beiden einig. Die Damen der zentralen Verwaltung, halten den Pflegekräften intern „den Rücken frei“, denn im täglichen Betrieb steht die Pflege und Betreuung der Kunden im Vordergrund. Aber die „Gesetze der Marktwirtschaft“ greifen immer mehr in die verschiedensten Betriebsbereiche ein. Leider ist es oft so, dass die Mitarbeiterinnen nicht immer mehr alles leisten können und dürfen, was erforderlich ist, sondern oft nur das, was die Kasse auch bezahlt.

Olaf Loose übernahm auch in der Rasteder Einrichtung die Geschäftsführung, die Kosten wurden geteilt. Aktiv ist er auch als Voristzender im Arbeitskreis Sozialstationen des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes. Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Rastede entwickelte sich äußerst positiv, die Auftragslage in beiden Einrichtungen wurde von Jahr zu Jahr besser. Konnten doch vor allem viele Verwaltungsaufgaben nun gemeinsam erledigt werden. Die Zusammenarbeit im Bereich Fortbildung und Qualitätsmanagement wurde intensiviert, gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen abgehalten und die Zusammenarbeit auf Mitarbeiterebene ausgebaut Das spart viel Geld, welches in die Ausbildung der Mitarbeiter investiert werden kann Die Zentralisierung wurde in den Büroräumen der Sozialstation in der Bahnhofstrasse 34 vorgenommen.

Neue Herausforderungen

 Um die neuen Qualitätsvorgaben des Gesetzgebers für die ambulanten Pflegdienste erfüllen zu können mussten zahlreiche Qualitätsstandards gemeinsam mit den Pflegemitarbeitern erarbeitet und umgesetzt werden. Diese Aufgabe wurde auch durch die Kooperation der beiden Sozialstationen erleichtert, weil man im „großen Topf“ planen konnte. Eine interne zertifizierte Qualitätsbeauftragte die für beide Einrichtungen wacht darüber.

Seit dem Jahr 2010 müssen alle ambulanten Pflegeeinrichtungen einmal jährlich eine umfangreiche Qualitätsüberprüfung durch den medizinischen Dienst der gesetzlichen und privaten Krankenkassen-, und Pflegekassen bestehen. Zu diesem Zweck kommen zwei Prüfer einen Tag lang in die Einrichtung prüfen sämtliche Pflege-, und abrechnungsrelevanten Unterlagen sowie Teile der Personalunterlagen und Fortbildungsnachweise der Mitarbeiter.

Zusätzlich sind der Geschäftsführer, die Pflegedienstleitung und Stellvertretung sowie die Qualitätsbeauftragte beteiligt.

Während die erste Prüfung im Jahr 2010 zwar eine 1,0 in der Kundenzufriedenheit ergab aber noch etwas holperig verlief und die eine oder andere Aufzeichnung nicht in Ordnung war verlief die zweite Prüfung im November 2011 wesentlich erfolgreicher.

Die Sozialstationen Nordenham und Rastede wurde beide mit der Note 1,0 geprüft, ein Ergebnis auf das die Mannschaft mit Recht stolz sein darf, denn der Landesdurchsnitt in Niedersachen liegt bei 1,6.

Gute Mannschaft

Die Sozialstationen beschäftigen heute zusammen schon über 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den beiden Standorten, viele davon in Teilzeit. Die Fluktuation im Mitarbeiterteam ist sehr gering, und das liegt nicht zuletzt daran, dass die Mitarbeiter das gute Betriebsklima schätzen. Auf dieses Team ist Geschäftsführer Olaf Loose besonders stolz, denn nur mit viel Fleiß und Einsatzbereitschaft ist die Arbeit der Sozialstation zu schaffen. „Das ist heute nicht selbstverständlich und macht mich Stolz auf meine Mannschaft, ihr gebührt ein großes Dankeschön“ sagt Olaf Loose. Denn er Erfolg dieser Einrichtung ist nur möglich mit einem funktionierenden Team, das auch in Schwierigen Situationen zusammenhält, ist das zu schaffen.